Lungenwurm – ein gefährlicher Parasit bei Hunden

Hunde infizieren sich durch die direkte Aufnahme der Lungenwurmlarven also zum Beispiel durch Fressen von Schnecken oder durch Kauen an Gras mit Schneckenschleim. Lungenwürmer setzen sich in Luftröhre, Bronchien, Lungenbläschen und in den großen Lungengefäßen fest. Die erwachsenen Lungenwürmer sind etwa 2 cm lang und leben in den großen Lungenarterien und in der rechten Herzkammer. Ihre Eier werden über die Blutbahnen in das Lungengewebe geschwemmt und verursachen dort zum Teil massive Entzündungen. Larven, die sich aus den Eiern entwickeln, dringen in die Luftwege ein und werden mit Schleim, der sich durch die Entzündung gebildet hat, hoch gehustet. Wird der larvenhaltige Schleim geschluckt, gelangen die Larven via Magendarmsystem mit dem Kot in die Umwelt. Wird dieser wiederum von den Schnecken aufgenommen, schliesst sich der Kreislauf.

Symptome

Je nach Stärke des Befalls verursachen die Lungenwürmer leichten Husten bis hin zu Atemnot, Herzschwäche, spontane Blutungen in Organen und Kreislaufversagen. Unbehandelt kann die Erkrankung für den Vierbeiner tödlich enden.

Prophylaxe

Zur Verhinderung eines Lungenwurmbefalles reicht es nicht aus, die Aufnahme von Schnecken zu unterbinden. Tierärzte empfehlen deshalb monatliche Entwurmung insbesondere bei sehr empfänglichen Junghunden und bei erwachsenen Hunden zweimal jährlich zusätzlich zur Standartentwurmung mit einem speziellen Antiparasitikum (Spot-on) zu behandeln.
Gerne beraten Sie, was das Beste für Ihren Hund ist.

Ihr Team der Tierklinik Rhenus

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